Die 10 wichtigsten Tipps für das Erstellen von Visitenkarten

Was ihr unbedingt über das Entwerfen von Visitenkarten wissen solltet

Visitenkarten sind mittlerweile ein Massenprodukt geworden. Wir helfen dir mit unseren 10 wichtigsten Tipps für das Erstellen von Visitenkarten.

Tipp 1: Eine Visitenkarte sollte einzigartig sein

Hört sich vielleicht einfach an, ist aber entscheidend. Mit einer persönlichen Visitenkarte oder Firmenvisitenkarte möchte der Nutzer ja einen besonderen Eindruck hinterlassen. Es gibt sicherlich schöne Vorlagen. Aber möchtest du wirklich eine Karte haben, die von vielen anderen genutzt wird?

Tipp 2: Die Materialqualität muss stimmen

Das Erstellen von Visitenkarten ist in unterschiedlichen Materialien denkbar. Eine ganz ungewöhnliche Variante habe ich bei meatcards.com entdeckt. Diese Karte ist aus Fleisch hergestellt. (Anmerkung: für meinen Geschmack, dann doch etwas zu übertrieben). Ein häufiger Fehler ist das Nutzen von falschem oder billigem Material. Die Karte muss gut in der Hand liegen. Lasst euch nach Möglichkeit das Material einmal zeigen und nehmt es selbst in die Hand. Auf page-online.de hat es ein paar wirklich kreative Materialien.

Tipp 3: Der Inhalt muss stimmen

Der Platz auf einer Visitenkarte ist knapp bemessen und man muss sich sorgfältig überlegen, welche Informationen darauf gepackt werden sollen. Der Inhalt der Karte soll den Benutzer nicht erschlagen, sondern informieren.
Zu den Pflichtangaben einer Business Visitenkarte gehören in der Regel:

  • Logo der Firma
  • ggf. der Slogan
  • Vorname und Nachname
  • Firmenname
  • Funktion innerhalb der Firma / Abteilung
  • Firmenanschrift
  • E-Mailadresse
  • Telefonnummer (+ Durchwahl)
  • Faxnummer
  • Handynummer

Zum Glück gibt es ja noch eine Rückseite, auf welcher man sich noch etwas auftoben kann. Hier kann ein QR-Code eingesetzt werden, eine Anfahrtsbeschreibung, eine besondere Grafik.

Tipp 4: Barrierefreiheit

Was sehr oft bei Aufzählungen über Tipps für das Erstellen von Visitenkarten vergessen wird, ist die Barrierefreiheit für Visitenkarten. Barrierefreiheit bedeutet die Gestaltung von Gebäuden, Webseiten, aber auch Kommunikations- und Informationsmittel so, dass diese auch von Menschen mit und ohne Behinderung optimal genutzt werden können (siehe dazu den Artikel von Wikipedia). In der Zwischenzeit gibt es Druckereien, welche sich auf den Druck von Visitenkarten in Blindenschrift (Brailleschrift) spezialisiert haben.
Übrigens: Auch für Menschen ohne Sehbehinderung ist es angenehmer, wenn die Texte gut lesbar sind. Dies erreicht man mit ausreichender Textgröße, geeigneter Schriftart und ausreichend Kontrast. Gerade wenn eure Kunden/Klienten aus älteren Menschen besteht, sind diese Tipps unbedingt zu berücksichtigen. Immerhin soll die Visitenkarte ja nichtg unbedingt zu einem Sehtest ausarten.

Tipp 5: Der Hintergrund

Kennt ihr das auch? Ihr betrachtet eine Visitenkarte und werdet von den ganzen Farben und Formen erschlagen? Der Text und somit die Info ist nicht mehr ohne Anstrengungen erkennbar. Hier ist weniger (fast immer) mehr. Sorgt deswegen für einen ausreichenden Kontrast und eine stimmige (Farb)Harmonie zwischen Hintergrund und Text. Bei paletton.com gibt es übrigens ein klasse (kostenloses) Tool, mit dem man Farbwirkungen austesten kann.

Image Travica Webdesign Visitenkarten erstellen

Tipp 6: Die Veredelung

Hier kann man sich richtig austoben – auch preislich gesehen. Da gibt es mit Folie kaschiert, mit Dispersionslack bestrichen, Gold- und Silberfolie und noch vieles vieles mehr. Aber da hilft nur eins: Nehmt euch das Material in die Hand und lasst den Veredelungseffekt auf euch wirken und dann vergesst auch nicht die Preise zu vergleichen. Bei vielen Onlinedruckereien könnt ihr das prima machen.

Tipp 7: Designed or not designed?

Für das Erstellen einer Visitenkarte von einem Grafiker/Designer muss man in der Zwischenzeit keine Unsummen mehr hinlegen. Wer ein Händchen in diesem Bereich hat, der kann sicher den einen oder anderen Euro sparen. Nicht vernachlässigen solltet ihr aber das Risiko, dass ein Design in Echt doch anders aussehen könnte, als auf dem Bildschirm. Bei Low-Budget Karten sicher kein Weltuntergang (den könnte man sich aber auch vermeiden – und vor allem auch den Ärger). Wenn ihr aber hochwertige Karten in Auftrag gegeben habt, kann das auch ins Geld gehen.

Tipp 8: Das Logo

Auf eine Business Visitenkarte gehört auf alle Fälle ein Logo. Hier ist im Vorfeld zu checken, ob dies in ausreichender Qualität und Auflösung erhältlich ist. Immer wieder werden Logos eingereicht, die auf weißem Grund erstellt sind. Der Hintergrund auf der Visitenkarte soll aber nicht weiß sein. Bei einfachen Logos nicht unbedingt schwer das zu reproduzieren. Es fallen aber in der Regel Mehrkosten an. Bei aufwändigeren Logos ist ein replizieren dann schon aufwändiger. Lasst euch Logos deswegen immer in verschiedenen Ausführungen geben und immer auch mit einem transparenten Hintergrund.

Tipp 9: Format der Karte

Auf dem Markt sind unterschiedliche Formate unterwegs. Auf Wikipedia sind die übersichtlich aufgeführt. Üblich ist in der Regel das Scheckkartenformat (85 mm x 55 mm). Wenn ihr dieses wählt, dann ist auch ein Nachdruck wenig problematisch. Wenn ihr einen Entwurf mit einem Sonderformat oder einem wenig gängigen Format habt, dann seid ihr an die Druckerei gebunden oder ihr müsst die Vorlage neu erstellen bzw. vom Grafiker erneut anpassen lassen. Den Aufwand und das Geld investiert ihr besser in Design und Material (oder eine Pizza).

Tipp 10: Das Korrekturlesen

Zu guter Letzt: Vergesst bitte nicht das Korrekturlesen. Nichts ist ärgerlicher, wenn ihr die perfekte Visitenkarte in der Hand haltet und ihr Fehler (z.B. Rechtschreibung, falsche Telefonnummer, etc.) entdeckt. Hier hat sich bewährt, dass man das Korrekturlesen nicht als kurzes Überfliegen zwischen zwei anderen Aufgaben, oder während einem Telefonat erledigt. Nehmt euch Zeit und bitte mindestens eine andere Person, ebenfalls auf Fehler gegen zu lesen.

Ich hoffe wir konnten Euch ein paar hilfreiche Tipps für das Erstellen von Visitenkarten geben. Über einen Kommentar von euch freuen wir uns natürlich.

Eurer Team von Travica Webdesign

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