Was kostet eine Website?

Eine spannende Frage

Seriös kann man das natürlich nicht pauschal sagen. Das ist so, als wenn Sie im Reisebüro fragen, was denn eine Reise kostet. Aber eigentlich steckt oft hinter dieser Frage eine andere: Brauche ich einen Webdesigner/Webworker oder kann ich das selbst machen?

Bereits vor einiger Zeit hatte ich schon einmal einen Artikel zu diesem Thema mit der Überschrift: Webseiten aus dem Homepage Baukasten oder vom Webdesigner? erstellt.

Dieses Thema ist nach wievor aktuell und jeder Webdesigner muss sich dieser Frage stellen, die früher oder später an ihn herangetragen wird.

Vor Kurzem bin ich auf einen Artikel auf der Seite www.netzsieger.de gestossen, die mich dazu veranlasst hat über dieses Thema erneut nachzudenken.

Brauche ich wirklich einen Webdesigner?

Auf diese Frage reduzieren sich recht schnell alle anderen Fragen. Meine eindeutige Antwort lautet: Ja – aber auch nein. Zugegeben, eindeutig sieht anders aus, aber lassen Sie mich versuchen dies zu konkretisieren.

Webbaukästen & Do-it-Yourself

Zugegeben – Webbaukästen haben in den letzten Jahren ziemlich an Qualität und Funktionsumfang zugelegt.  Siehe auch folgende Berichte auf unserer Seite:

Auch in WordPress und anderen sogenannten CMS (Content Management Systemen), lassen sich Ergebnisse erzeugen, die sich sehen lassen können. Die Grundkosten sind hier sicherlich auch überschaubar.

Bis zu einer bestimmten Größenordnung sind diese Baukästen im Preis unschlagbar.

Das große Aber

Das große Aber musste ja von mir an dieser Stelle kommen – immerhin bin ich Webworker und verdiene mein Geld mit Websites.

Meinen Erfahrungen nach, sind die Webbaukästen bis zu eine gewissen Größenordnung in Ordnung. Ab einer bestimmten Komplexität eines Projektes – und die wird in der Regel schon relativ früh erreicht – kommen Webseitenbauer an ihre Grenzen. Dies liegt sehr oft auch an der Begrenztheit der Baukastensysteme. Was ein Baukastensystem auch nicht ersetzen kann, ist die Erfahrung des Webdesigners/Webworkers.

Was bedeutet das genau?

Der Webdesigner/Webworker wird immer die passende Lösung für das anstehende Projekt auswählen. Das bedeutet, dass er ein System wählen wird, das genau auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten ist. Also schon bei kleinen Firmen heißt dies, dass die Skalierbarkeit der Website im Auge behalten werden muss.

Weiter soll das System so zukunftsfähig, wie möglich sein. Aus der Praxis heraus bedeutet das für mich, dass ich Systeme wähle, die auch von anderen Webworkern benutzt werden können und für die es regelmäßge Sicherheitsupdates gibt. Weiterhin ist für die Auswahl wichtig, dass es entsprechende kostengünstige Erweiterungen oder Plug-Ins geben sollte. Hier kann man einen großen Benefit und Vorteile an die Kundinnen und Kunden weitergeben.

Wenn eines ganz gewiss ist: Trouble Shooting

Aus der Erfahrung heraus ist eines ganz gewiss: mit einer Website haben Sie auch immer ein kleines Abenteuer. Vor allem, wenn nicht alles so funktioniert, wie Sie es sich vorstellen. Das fängt beim Backup an und hört bei Problemen mit der Datenbank auf. Und das betrifft beide Bereiche: Baukastensysteme und Webdesigner/Webworker: informieren Sie sich im Vorfeld über Support und Unterstützung bei Problemen. Hier können Sie immer feststellen, wie kundenfreundlich man ist und wieviel Kompetenz vorhanden ist.

Fazit:

Wie immer muss die Kundin / der Kunde sich entscheiden, was er benötigt bzw. wieviel Zeit er selbst investieren möchte. Gerade Privatpersonen mit einer überschaubaren Website haben mit Webbaukästen sicherlich tolle Tools an der Hand, mit denen Sie Websites bauen können (gerade auch, wenn das Budget knapp sein sollte).

Lassen Sie sich auf alle Fälle gut von verschiedenen Seiten beraten und überlegen Sie sich, welche der beiden Varianten die beste ist.

Persönliche Meinung

Gestatten Sie mir am Ende noch eine persönliche Anmerkung: Mit der Website vom Webdesigner/Webworker ist es sicherlich wie mit anderen Handwerken auch. Man kann viel selbst machen (und das auch durchaus gut) – eine Gewerk vom Fachmann wird man aber immer wieder an seiner Qualität und Originalität erkennen. Und manchmal muss die auch nicht unbedingt viel teurer sein.

Über Rückmeldungen zu diesem Thema von euch/Ihnen freue ich mich jetzt schon.

Infografik

Hier haben Sie eine Infografik, die sich mit dem Thema “Was kostet eine Website?” auseinander setzt.

Was-kostet-eine-Website

Diese Grafik wurde freundlicherweise von netzsieger.de zur Verfügung gestellt.

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